Umwelt erleben und verstehen

Neben dem Schwarz-, dem Rot- und dem Damwild sind im Malenter Wildgehege viele weitere Tiere zu beobachten: Das flinke Eichhörnchen, die Haselmaus, dem auf der Nahrungssuche baumhämmernden Specht und viele andere Vogelarten, dazu auch Käuzchen. Etwas genauer hinsehen muss man bei den ganz kleinen, aber nicht weniger interessanten Bewohnern, wie etwa Käfer, Würmer, Ameisen und Insekten.

Sie alle zusammen bilden mit den Bäumen, Pflanzen, Moosen und Pilzen eine Waldfamilie, die miteinander und voneinander leben.

Eben dieses Zusammenspiel aller Kräfte der Natur möchten wir unseren Besuchern nahe bringen. Jedes kleine Mitglied dieser Gemeinschaft ist wichtig – das Laub der Bäume z.B., welches wir in unserem Hausgarten mit viel Mühe entfernen,wird dringend benötigt von vielen kleinen Lebewesen als Unterschlupf im Winter und garantiert somit den größeren Bewohnern Nahrung. Es gibt unendliche solcher Beispiele. In unserem oftmals städtisch geprägten Alltag gehen diese Einblicke und Erkenntnisse oftmals verloren. Viele Kinder kennen Tiere nur noch aus dem Zoo und wissen manchmal mehr über die Lebensweise von Tigern und Elefanten als von unserer einheimischen Tierwelt. Durch das hautnahe Erleben und wortwörtliche BEGREIFEN von Tier und Natur können wir zukünftigen Generationen die Schönheit und vor allem die Bedeutung unserer Flora und Fauna näher bringen und somit einen kleinen Beitrag leisten, unsere schöne Natur zu schützen und zu erhalten.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die drei größten Tierarten des Wildparks Malente.